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Neues Geschäft, neue Kunden durch gekonntes Business-Development; ein Seminar

| 23.05.2011

Ich habe ein neues Projekt in der Mache: Ein Business-Development-Seminar. Dieses Seminar ist für Leute, deren Aufgabe es ist, neues Geschäft zu entwickeln. Und zwar neues Geschäft dort, wo jetzt noch (fast) nichts ist.

Und “fast nichts”, das heißt, die Ausgangssituation stellt sich zum Beispiel vielleicht so dar:

  1. Wir haben ein Produkt bzw. eine Dienstleistung (oder auch eine gute Idee von einer Dienstleistung).
  2. An wen können wir das profitabel verkaufen? Das heißt: Wie identifizieren wir Zielgruppen; welche Probleme / Wünsche müssen die haben? usw.
  3. Wie ziehen wir einen systematischen Prozess für folgende, notwendige Schritte auf:

    • identifizierte Kunden für unsere Angebot interessieren (Kunden akquirieren, Leads generieren),

    • Kontakte durch die Salespipeline führen (Leadmanagement),

    • Kaufbereite Kunden abschließen (verkaufen)

Business Development auf den Punkt gebracht

Bei Null beginnen und einen (wiederholbaren) Prozess “Kunden gewinnen” aufgleisen! Oder auch: systematisch für den steten Fluß an neuen Kunden, neuem Geschäft sorgen.

Diese Aufgabe nennt man auch Geschäftsentwicklung oder Geschäftsfeldentwicklung. Ich nenne es in gutem Denglisch :-) “Business entwickeln”.

Mehr über das Business Entwickler Seminar

Das Business-Development-Seminar ist im Moment in Planung. Starttermin soll Januar 2012 werden. Um die Qualität zu sichern und zu dokumentieren, arbeite ich mit dem IHK-Bildungszentrum Karlsruhe zusammen. Sie werden also Business Entwickler IHK. Das Seminar wird über einen Zeitraum von 8 Monaten laufen (über 150 Stunden, je ein Freitag & Samstag pro Monat), round about 5000 kosten und zuerst in Karlsruhe stattfinden.

Mehr für Business Developer oder solche, die es vielleicht werden wollen ..

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Akquise - Was ist das genau?

| 23.07.2010

Eins kann man vorweg schon mal sagen: Sie ist ein heißes Eisen, die Akquise, oder? Auf der einen Seite gibt es (fast) kein Unternehmen, das ohne sie überleben könnte. Auf der anderen Seite fürchten sich viele vor ihr, wie der Teufel vorm Weihwasser. Das sieht nach einem furchtbar anstrengenden Spagat aus.

Nehmen wir den Druck da raus und fangen ganz nüchtern an, mit einer schlichten Definition: Akquise ist das Anbahnen von neuem Geschäft.

Und da, in dieser Definition, steht jetzt weder was von Kundengewinnung drin, noch von Gespräch und schon gar nichts von Verkauf. (Vielleicht vergleichen Sie das mal kurz mit der “Akquise” Definition der Wikipedia).

Schauen wir deshalb mal genauer hin:

  • Neues Geschäft (Aufträge, Projekte) kann man auch bei bestehenden Kunden akquirieren. Da braucht es keine “Kundengewinnung”.
  • Ich muss auch nicht zum Telefon greifen oder Passanten ansprechen oder Vertreterbesuche machen. Wenn ich einen Werbebrief schreibe, dann ist das auch Akquise – ohne persönliches Gespräch.
  • Und zum Verkauf kommt es nur dann, wenn die Akquise Treffer landet (Wenn sie keine Treffer landet, es kommt also nicht zum Verkauf, ist es dann keine Akquise?)

Natürlich sagt man salopp dahin – und ich bin da keine Ausnahme – “akquirieren heißt Leads (neue Geschäftskontakte) generieren”. Aber, wenn man genau hinsieht, ist selbstverständlich auch “Aufträge bei bestehenden Kunden akquirieren” Akquise.

Was allerdings keiner macht, der von Vertrieb / Verkauf Ahnung hat: Akquise mit Verkauf verquirlen. Verkaufen geht wirklich immer nur im persönlichen Gespräch, wenn Verkaufen mehr ist, als “Ware über den Tresen schieben und Geld kassieren”.

Was leistet eine gute Akquise?

Eine gute Akquise versorgt den Vertrieb / Verkauf mit guten Geschäftsgelegenheiten. (Nebenbei gesagt: In den meisten CRM Systemen werden diese Geschäftsgelegenheiten Opportunity bzw. Potential genannt).

Wenn diese Geschäftsgelegenheiten von Neukunden kommen, dann stellt die Akquise auch den Erstkontakt her, filtert die vielversprechenden Leads heraus und qualifiziert sie für den Vertrieb.

Auf den Punkt gebracht:

Die Akquise leistet die Vorarbeit für den Verkauf, damit der seine Zeit, Energie und sein Know-how in die vielversprechenden Geschäftsgelegenheiten stecken kann.

Und umgekehrt gilt natürlich: Gibt es keine gute, systematische Akquise, dann verbrät der Verkauf viel Zeit mit “Kunden”, die nie zu Kunden werden. Wer also viel bei “Kunden” sitzt, ohne Aufträge zu schreiben, hat keine funktionierende Akquise; ebenso, wer regelmäßig Angebote schreibt, die nicht zu Aufträgen werden

Zum Schluss noch ein Beispiel für eine klassische B2B Akquise-Aktion

  • Zuerst wird eine Zielgruppe ausgeguckt: Wer hat denn das Problem, für das wir die Lösung haben?
  • Wen adressieren wir dort? Die Geschäftsleitung oder vielleicht lieber den Fachspezialisten?
  • Was sagen wir denen? Was für ein Angebot machen wir, sodass die, die das Problem lösen wollen (grundsätzlich kaufen wollen), die Hand heben?
  • Jetzt wird ein Mailing zusammen gestellt, mit Adressen besorgen, Anschreiben texten, Beilage (zum Beispiel Flyer) auswählen oder designen.
  • Was machen wir mit denen, die reagieren? d.h.: Response-Handling festlegen.
  • Tja und anschließend gilt es noch, die vielversprechenden unter den Reagierern für die Verkäufer raus zu sortieren.

Damit wäre die Akquise abgeschlossen, und der Verkauf kann seine Arbeit tun.


  • Und jetzt vielleicht Sie? Was, wenn Ihre Akquise schon bald mehr vielversprechende Geschäftsgelegenheiten produziert – systematisch?
    Wäre das nicht was für Sie? Dann schauen Sie doch mal hier nach dem Fokus-Workshop



Weiterführende Info: Eine Akquise-Strategie – was braucht man dazu?

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